Land der Pharaonen I

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Land der Pharaonen I

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Das Land der Pharaonen I

Das Land der Pharaonen I

Endlich mal raus aus dem tristen Grau-in-Grau der Heimat – wer will das nicht zur Herbstzeit in unserer Republik? Nach dem doch eher durchwachsenen Sommer und der bevorstehenden Winterzeit kam nur die Flucht in Länder mit garantiertem Sonnenschein für uns in Frage.

Also, Reise-Kataloge wälzen, Dr. Online befragen, Preismaschinen anwerfen und mit der Bank verhandeln. Unsere Wahl fiel auf Ägypten, dem Land der Pyramiden, mit dem (früher) längsten Fluss auf diesem Planeten. Es war wohl der Mix aus allen Kriterien: Klima, Entfernung, Preis/Leistung, politische Lage im Land, Sicherheitsfragen. Und wir haben es nicht bereut. Leider war es mehr oder weniger nur ein Kurztrip – es ging wegen eines schulpflichtigen Kindes nur in den Ferien, so dass uns kurze 11 Tage zur Verfügung standen.

Palm Beach Resort Hotel Hurghada

Verschlagen hatte es uns nach Hurghada, die wohl mit Abstand größte ägyptische Stadt am Roten Meer. Gebucht hatten wir das Palm Beach Resort, etwas nördlich von der eigentlichen City Hurghadas gelegen, was uns aber durchaus recht war, schließlich stand der Fokus auf Ruhe und Erholung. Das Zimmer war für uns drei groß genug, nicht gerade üppig, aber mit allem was man braucht. Bad mit Dusche, WC, Waschbecken, installiertem Fön (Frauen mögen das), Diele mit viel Platz im Kleiderschrank, kleiner Tresor für die Wertsachen, Fernseher, Telefon, Kühlschrank, Klimaanlage, eigene Terrasse mit Schiebetür.

Swimming Pool im Palm Beach Resort Hurghada

Die Anlage hat 2 Pools, jeder mit eigener Poolbar, 2 Restaurants mit Buffet, an einer Poolbar kann man ebenfalls zu Mittag essen. Hier gab es nachmittags noch mal einen kleinen Snack zwischendurch, Kuchen, Pommes, Pizza, je nachdem. Ebenfalls vorhanden ein eigener Strandabschnitt mit Liegen und Sonnenschutz sowie ein Shopping-Bereich mit Apotheke. Kleine Shisha-Bar mit Sky-Sports und eine größere Bar, abends mit DJ, stehen auch zur Verfügung. Das Personal ist freundlich und aufmerksam, vielfach wird etwas Deutsch gesprochen oder man verständigt sich auf Englisch. Wir hatten jedenfalls keine Kommunikationsprobleme.

Sonnen- und Mückenschutzmittel sollte man auf jeden Fall mitnehmen. Wer besonders empfindlich auf Mückenstiche reagiert, sollte auch Mückenspray zur Hand haben. Tagsüber hat man zwar meistens Ruhe vor den kleinen Plagegeistern, aber abends und nachts holt man sich schon mal schnell einige Stiche in wenigen Minuten. Deshalb sollte man tagsüber stets die Terrassen- oder Balkontür geschlossen halten und vielleicht eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen mal im Zimmer sprühen. Und man sollte die Sonne nicht unterschätzen, auch Ende Oktober / Anfang November hat man ohne Schutz schneller einen Sonnenbrand als einem lieb ist.

Beim Betreten des Hotels am Rezeptionseingang ist eine Sicherheitsschleuse mit Metalldetektor installiert, wie man sie auch von Flughäfen kennt. Am Überwachungsmonitor sitzen 24/7 ständig 1-2 bewaffnete Polizisten bzw. Security-Mitarbeiter. Auch am Strand und in der Hotelumgebung patrouillieren in unregelmäßigen Abständen schwerbewaffnete Sicherheitskräfte. Wer wie ich morgens auch schon mal den Sonnenaufgang betrachten und fotografieren möchte, begegnet ihnen unter Umständen auch. Tagsüber ist von dieser Präsenz eher selten etwas zu bemerken. Man nimmt die Frage der Sicherheit im Tourismusbereich in Ägypten schon ziemlich ernst. Auch die Kontrollen am Flughafen in Hurghada bei der Ausreise sind nicht ohne.

All-Inclusive hat schon so seine Vorteile. Tagsüber ist man mit Getränken nach Wahl versorgt und muss nicht ständig irgendwelche Plastikflaschen mit sich herumschleppen. Frühstück, Mittag- und Abendessen gab‘s am Buffet, so dass sich jeder nach eigener Fasson bedienen konnte. Die Qualität des Essens war in Ordnung, wir hatten eigentlich nichts auszusetzen. Natürlich mag nicht Jeder Alles, mir ist z. B. Spinat ein absolutes Greuel. Was mir bei All-Inclusive allerdings auf ewig ein Rätsel bleiben wird, sind manche Hotelgäste. 

Da werden die Teller, auch im Nachschlag, bis zum Rand am Buffet beladen. Man schleppt es zum Tisch, nimmt ein, zwei Bissen und lässt die immer noch übervollen Teller dort stehen. Entweder bin ich hungrig, dann esse ich, oder ich bin es nicht, dann hole ich mir auch nichts. Frei nach dem Motto: kostet ja nichts, also kann ich damit machen was ich will. Sie denken jetzt: Einzelfälle? Nein, vorsichtig geschätzt ist das etwa bei jedem 5. Gast so, und das sind für mich dann keine Einzelfälle mehr.

So, für heute genug. Im nächsten Blog gibt es dann mehr zum Wasser, Tauchen, Boote, Riffe usw. Wer Lust auf einige zusätzliche Bilder hat, kann hier

Impressionen Ägypten 2017 (50 von ca. 2700)

ein paar zusätzliche Photos betrachten bzw. bei Interesse auch downloaden. Die Bilder stehen unter Creative Commons Lizenz ” CC BY-NC-SA 4.0″. Wer dazu mehr wissen möchte, erhält einige Infos durch Klick auf den nachfolgenden grünen Button:

 ... Namensnennung, nicht kommerziell ... hier erfahren Sie mehr zur Lizenz

W. Kasulke

Text-Autor und Fotograf für Sport-Events, Reisen und Erholung, Kulturelles. Kommentare, Hinweise, Tipps und Anmerkungen sind herzlich willkommen !


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W. Kasulke

Text-Autor und Fotograf für Sport-Events, Reiseberichte, Interviews bei Presse-WK.

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